Biographie

Werner Eismann

Geboren am 24. Okt. 1957. Wünschte sich irgendwann im Sommer 1969 eine Wandergitarre zu Weihnachten mit Bruder Gerhard. Der Wunsch geriet jedoch in Vergessenheit und die Überraschung Weihnachten 1968 war umso grösser. Dann gab es Gitarrenunterricht in der Instrumentalgruppe der GSK Kirchhain bei Frau Henkel (… sie ist Schuld … an allem …). Frau Henkel hatte es schwer mit den Eismännern, denn … sie waren g r o t t e n s c h l e c h t, weil stinkfaul. Doch es geschah und wir übten: C-Dur. Was für ein Akkord! – fanden wir. Es hatte uns erwischt! Die Droge Musik ist der W A H N S I N N !!! Nur gut, dass es so gekommen ist … Was wäre sonst aus uns geworden? Nicht vorstellbar diese Katastrophe!

Instrumentalgruppe GSK: Wir, Gerhard und ich, trafen nach langem Suchen Klaus Nass (Trommeln) und Ottmar Schick (Orgel).Wir spielten unaufhörlich … El condor pasa … Auf Grund ständigen Nervens und ein paar cooler Gigs mit der GSK-Truppe wurden wir getrennt, rausgeschmissen oder gingen irgendwie von alleine. Ist so lange her, dass ich nicht mehr sagen kann, wie es genau war. Alles in allem sehr, sehr nette Erinnerungen …
Und nochmals: Danke Martha Henkel!

1971: 13 Jahre alt … wir waren nun selbständig.
Unser Name: THE BLUES
1. Auftritt am 7. Nov. 1971. Beatabend im Saal Raabe in Mardorf – Eintritt 1,50 DM – 300 Leute – inkl. Pfarrer. Bis Ende des Jahres gab`s noch 4 Gigs. Nicht schlecht …

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1972: Neuer Name: THE KEEN
Mit The Keen machten wir ohne Orgelspieler weiter. Mir tat`s sehr leid, da ich schon damals kein Freund von drastischen Maßnahmen war. Insgesamt 16 Gigs.

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1973: 8 Gigs, mindestens 2-mal neues Programm.

1974: 7 Gigs, gleich 3-mal neues Programm und üben, üben, üben.

1975: Neuer Name: FRANTIC STYLE
Ab jetzt wird’s heftig. Wir spielen alle mehrere Instrumente auf der Bühne, machen total verrückte Musik. Lieder mit 26 verschiedenen Teilen waren normal. Unglaublich! Das Publikum verstand überhaupt nichts mehr. Absolutly crazy!

1976: Neuer Name: EISMANN NASS EISMANN
Musik mit technisch gigantisch hohem Niveau. Damals… Der Grundstein für alles, was ich heute kann.

1977: Es musste etwas Neues passieren. Ralf Lippmann kam in die Band. 2 Wochen später Ina, seine Schwester, noch 2 Wochen später `Ringo` Anselm Benner. Neuer Name: SCRIFIS. Das ging ein Jahr gut.

1978: … Tusch … S O F T E I S was born.
Mit:
Gerhard Eismann
Werner Eismann
Gerald Schwarz, später dann Robert L. Langstroff
Eleonore Wittekindt
Peter Bellendir, später dann Michael Walter
bio_3mit Peter und Gerald

mit Michael und Robert
Unter unglaublichen Bedingungen spielten wir die 1. LP `The colours of a rainbow` ein (CDs gab’s noch nicht). 10 Tage Tour Süddeutschland und Österreich.
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1979: 23 Gigs

1980: 2. LP Eiskalt klingt schon viel besser (tolle Gitarren).

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1981/1982: Gigs und Filmmusikaufnahmen.
Auflösung. Warum? Sag ich nicht!

1983: Ich mache aktiv keine Musik mehr.

Aber Tonstudio Marburg … Jahr um Jahr.

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1985/1986: Softeis again … dann schon wieder Schluss. Ok, mein Bruder war nicht dabei.

1987 – 1990: Tonstudio MR. Viel Arbeit.
1990 kamen Ronny und seine damalige Band Iron Age zu mir ins Studio und machten eine Single. Ronny fiel mir noch nicht auf. Ca. 1 Jahr später kamen er und seine Männer nochmals zu mir, nahmen 4 Titel auf und fragten mich sehr geschickt, ob ich nicht die Bässe einspielen könnte, da sie zur Zeit keinen Basser hätten. „… na klar, mach ich doch gerne …“ Die Musik war gut. Der Bass scheinbar auch. Am allerbesten jedoch war Ronny, dessen Stimme eine wundersame Wandlung durchlief, als ich mit ihm zu arbeiten begann. Er schrie nicht mehr, er sang. Der Chef hörte sein Talent und war begeistert. Von nun an hatte die Gruppe einen Bassmann. Als dann noch der damals 19jährige Armin Holten dazu kam, war Master of disaster komplett. (An alle Menschen der schreibenden Zunft: disaster schreibt frau in England mit i und in Amiland mit e.)
Ab jetzt gibt es CDs.

1992 – 1994: viele Gigs, auch in Luxemburg. Tolles Licht. Schrott-PA. Geile Backline. Dieter (Git.) mit 4 kompletten Marshallstacks – unglaublich, heftigste Gitarrenanlage, die ich je zu Gesicht bekam.

1993:
1. CD mit MASTER OF DISASTER ‚Stay alive‘
Feine CD, gutes EXTRO und schöne Chorgesänge.

1995: Umzug Studio und Proberaum, wobei uns alle Keyboarder und Gitarristen verloren gingen. Wie auch immer …
Mit neuem Keyboarder Ralf Klose und Gitarrist Gerhard Eismann entschlossen wir uns, den Namen zu ändern: Was meint ihr wohl? Klar: S O F T E I S is back again.

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Nach einigen Gigs und viel Vorbereitung veröffentlichten wir die
1. SOFTEIS CD,  NEVER ENOUGH …

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1997: Ronny’s Rock Show, ein Projekt von SOFTEIS, coole covers. Alles läuft parallel, weil gleiche Bandbesetzung.

1998: 2. SOFTEIS CD ‚SOFTEIS LIVE‘ – braucht Mann

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1999: Das PURPLE-Projekt mit erstem Gig, Stadtfest Giessen, war saugut.
Purple ist das 2. Projekt, das parallel zu Softeis läuft. Klingt kompliziert, ist es aber nicht. Deep Purple zu spielen ist einfach nur klasse. Es macht so viel Spaß.. Die Zeit von ‚In Rock‘ ist Protest der Jugend. Es ist mein Lebensgefühl. Bis heute und immer weiter.
Armin ist unser neuer Orgelspieler bei Purple.

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Nun was persönliches:
Mein Instrument: Rickenbacker Bass
Lieblingsinstrument: Cello
Lieblingsauto: Porsche (993) 911 Turbo
Lieblings-CD: Deep Purple in Rock
Lieblingssong: Child in time
Lieblingstätigkeit: Barfuss am Sandstrand laufen
Lieblingstier: †Mizemau, meine schwarze Katze